Fresnelzone

Die Fresnelzone (gesprochen: Fränelzone) ist ein gedachtes keulenförmiges Gebilde. Sie unterteilt sich in drei Teilbereiche, welche Erste, Zweite und Dritte Fresnelzone genannt werden.

In der Dritten Fresnelzone sollten nach Möglichkeit keine Hindernisse stehen, doch bedeutet ein Hindernis keine größeren Schwierigkeiten.

In der Zweiten Fresnelzone sind Hindernisse schon ein größeres Problem, bedeuten aber in der Regel eher wenig Probleme mit der Funkverbindung.

In der Ersten Fresnelzone sollten laut Lehrbüchern keinerlei Hindernisse stehen. Können sich in dieser Zone die Funkwellen nicht ungehindert ausbreiten, so kommt es durch Reflektionen der Wellen zu Auslöschungen.



Die Praxis hat später jedoch gezeigt, daß Hindernis nicht gleich Hindernis ist. Es kommt darauf an, ob ein Hindernis die Funkwellen reflektiert oder nur dämpft. Gerade Bäume sind hier ein großes Thema. Bäume dämpfen zwar, reflektieren aber nicht. Solange man nur ganz knapp an einem Baum vorbei eine direkte Sichtlinie zur anderen Antenne hat, ist dies kein Problem. Nur quer durch die Baumkrone sollte man nicht funken.


In dem Bereich der ersten Fresnelzone wird der Hauptteil der Energie übertragen. Diese Zone sollte frei von Hindernissen (z. B. Häuser, Bäumen, Bergen) sein. Ist dies nicht der Fall, wird die Übertragung gedämpft. Ist die erste Fresnelzone zur Hälfte verdeckt, so beträgt die Zusatzdämpfung 6 dB, die Feldstärke sinkt also auf die Hälfte des Freiraumwerts. Unter Umständen ist der Empfang dann gestört oder komplett unterbrochen.









(Quelle: Wikipedia und Zytrax.com)



 

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